csm_Landwasserviadukt_Vogelperspektive_2_Schlumpf_984dc37b56
csm_Landwasserviadukt_Vogelperspektive_2_Schlumpf_984dc37b56

Neue Maßstäbe

Im 89. Betriebsjahr führt der Glacier Express mit der Excellence Class ein neues Premium Angebot ein, welches das Erlebnis im langsamsten Schnellzug der Welt neu inszeniert: Loungesessel sorgen für höchsten Komfort und ein Concierge für das persönliche Wohl – so geht Zugfahren 2019.

Schon 1930 haben die Gründerbahnen für die Fahrt zwischen Engadin und Matterhorn ihr bestes Wagenmaterial zusammengestellt. Seither ist der Glacier Express zu einem der populärsten Erlebniszüge der Welt geworden. „Doch die neuen Herausforderungen durch die Digitalisierung, der Rückgang von Buchungen über die traditionellen Kanäle und der Wegfall der Abgeltungssteuer haben dazu geführt, dass wir bei der Matterhorn Gotthard Bahn (MGBahn) und der Rhätischen Bahn (RhB] Gedanken anstellen mussten, wie wir den Glacier Express für die Zukunft fit machen“, sagt Isidor Baumann,Präsident der Glacier Express AG. Die Gründung der eigenständigen Gesellschaft war 2017 der erste Schritt. Nun setzt die Excellence Class neue Maßstäbe in puncto Erlebnis, Service und Qualität.

Die Vorgabe war ambitiös: Die Excellence Class sollte ein neues Servicelevel bieten, das Natur-und Bergerlebnis inszenieren und sich auch optisch von allem Bisherigen abheben. 2015 begannen die Experten der beiden Bahnen zusammen mit dem Designbüro NOSE Design Experience mit der Planung – in den RhB-Werkstätten Landquart erfolgte die Umsetzung: Zwei bestehende Panorama-Wagen wurden in nur anderthalb Jahren in exklusive Premium-Waggons verwandelt, die beim Glacier Express eine neue Ära einläuten.

Die Excellence Class kann dank zweier Faktoren neue Maßstäbe setzen: Einem neuen Servicelevel mit eigenem Concierge und vor allem einem anmutigen Design, das alpine Sujets mit hochwertigsten Materialien umsetzt.

Als erstes ins Auge stechen natürlich die feudalen Sessel des tschechischen Herstellers Borcad mit einem Mix von beigem Leder und edlem Stoff in „Gletschertönen“, deren Musterverlauf bei jedem Sitz anders ist. Der Textilbezug nimmt etwas von der Massigkeit und sorgt für einen angenehmeren Sitzkomfort auf der bis zu achtstündigen Reise. Dem bei Automobilinterieurs etwas abschätzigen Begriff „Teilleder“ verschafft er eine ganz neue Wertigkeit. Die Idee eines Drehsessels musste aus Platzgründen fallen gelassen werden, dafür sorgt eine multidirektionale elektrische Sitzverstellung für Annehmlichkeit. Einmalig ist auch die Beschränkung auf zwei Einer-Reihen, womit jeder Gast garantiert einen Fensterplatz erhält. Die weichen Ledersitze werden durch Tischlampen kontrastiert, die aussehen, als wären sie aus Gletschereis gefräst. Ebenso erlesen ist der handgetuftete Tisca-Teppich, der den unregelmässigen Rapport der Sessel aufnimmt.

 

Aussergewöhnliches Prunkstück der Bar im Fond des Wagens ist ein übergrosser Kompass, der in Kehrtunnels fürs Amusement der Gäste sorgen wird — eine witzige Idee, wie sie wohl noch in keinem Zug der Welt zu finden ist. Nicht nur diese Kreiselkuppel ist edel vergoldet, sondern auch der Mittelstreifen der Decke und das Hintergrundband der beleuchteten Seitenfriese mit scherenschnittartigen Berglandschaften. Der alpinen Landschaft wird auch in der Verwendung von Rheintaler Quarzit für die Bar- und WC-Abdeckung Referenz erwiesen. Laut Christian Harbeke stellte die Verwendung von Stein und Massiv-Nussbaum die besondere Herausforderung, das zulässige Gesamtgewicht nicht zu überschreiten. „Die Gestaltung des Excellence Class-Wagens war so aufwendig wie sonst ein ganzer Zug“.

Zum luxuriösen Interieur passt der gehobene Service: Ein Concierge sorgt für das Wohl der maximal 20 Fahrgäste – vom Empfang über den Service der Speisen bis zum passenden Drink an der Bar. Er weiß zudem bestens Bescheid über die Höhepunkte der Strecke. Unterstützt wird er dabei vom bordeigenen Infotainment-System, auf das alle Passagiere über ein eigenes Tablet an ihrem Platz zugreifen können. Seine Livree im Stil der goldenen Wagon-Lits-Jahre unterstreicht die Auferstehung des Luxus auf Schienen zwischen Zermatt und St. Moritz.

 

„Luxus beim Reisen wird durch Raumgrösse, Materialisierung und stimmiges Licht erlebbar“, erklärt Christian Harbeke, Partner von NOSE Design Experience, den ambitiösen Ansatz. „Durch alpine Motive und Materialien in höchster Design- und Verarbeitungsqualität kann das eigenständige Erlebnis noch verstärkt werden. Inspirationen holten wir uns auf einer Glacier Express-Reise nach Zermatt und in verschiedenen nobleren Berghotels“.

www.glacierexpress.ch

Information, Beratung und Buchung – die Experten von Schweiz Tourismus beraten Sie gerne:
00800 100 200 30 (kostenlos, lokale Gebühren können anfallen)
info@myswitzerland.com
MySwitzerland.com

Inspiration

Dolce far niente

Egal, ob nach einem Arbeitstag, einem Tag am Strand oder einem kulturellen Bummel: Für wohltuende Erfrischung von der

News

Atemberaubend schottisch

Die renommierte Oetker Collection gibt mit Stolz den achten Neuzugang in ihrem Portfolio exklusiver Masterpiece Estates bekannt: das

News

Märchenschloss in Frankreichs Garten

Ein Märchenschloss für Six Senses. Die außergewöhnliche Hotelgesellschaft, die sich neben der Nachhaltigkeit den absolut besonderen Erlebnissen verschrieben