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Citybreak Tokio

Sprechende Toilettensitze, majestätische Tempel und U-Bahn-Stationen so groß wie Kleinstädte: Mit knapp zehn Millionen Einwohnern ist Tokio die bevölkerungsreichste Stadt der Welt und fasziniert seine Besucher mit einer harmonischen Symbiose aus schintoistischer Tradition und technologischer Ultra-Moderne. Ein Ort, wie geschaffen für außergewöhnliche Erlebnisse.

Bunte Werbetafeln, riesige Wolkenkratzer, hunderte Spielhallen und unzählige Kaufhäuser mit den kuriosesten Produkten so weit das Auge reicht: Akihabara ist zwar ein relativ kleiner Stadtbezirk, dafür aber eine der verrücktesten Ecken der Stadt. Es ist das Zocker- und Elektronikeldorado, das Nerd-Paradies schlechthin – surreal und absolut japanisch. Wenn die Sonne in Tokio untergeht, erstrahlt dieser Stadtteil in schrillen Neonfarben und leuchtet mit dem Las Vegas Strip um die Wette. Hier ist auch der weltweit größte Manga-Shop angesiedelt: Im berühmten Mandarake Akihabara kann man auf acht Etagen in die japanische Fankultur rund um Manga und Anime eintauchen. Und es gibt noch einen weiteren skurrilen Aspekt für den Akihabara bekannt ist: die Maid Cafés. In diesen Cafés sind die Kellnerinnen wie Dienstmädchen oder Figuren aus Fantasyfilmen gekleidet. Das Essen wird hier mit Entertainment in Form von Tanz- oder Gesangseinlagen kombiniert. Eines der beliebtesten Maid Cafés ist das @Home Akihabara, das sich gleich auf mehrere Stockwerke erstreckt. 

Ganz anders sieht es hingegen im Stadtbezirk Tait im Osten Tokios aus: Speziell im Stadtteil Asakusa, dem wohl ursprünglichsten Viertel der sonst so modernen Stadt, finden Natur-, Kultur- und Kunstliebhaber ein wahres Eldorado, da hier zahlreiche Grünflächen und Museen locken. Asakusa ist zudem auch einer der touristischsten Stadtbezirke, da hier der älteste Tempel der Stadt, der berühmte Sens-ji, seine Heimat hat. Im Jahr 628 n. Chr. gegründet, besteht Tokios bedeutendster Tempel aus mehreren Hallen und Bauwerken, wobei die Haupthalle zweifellos die bekannteste und meistbesuchte Sehenswürdigkeit ist. In der fünfstöckigen Pagode warten zahlreiche buddhistische Reliquien auf ihre Entdeckung durch die Besucher und am Asakusa-Schrein werden die drei Männer verehrt, die für den Bau des Tempels verantwortlich waren: Der Legende nach haben die Fischer-Brüder Hinokuma no Hamanari und Takenari im Jahr 628 eine Statue der Bodhisattva Kannon im Sumida-Fluss gefunden. Obwohl sie diese wieder in den Fluss zurückwarfen, tauchte sie immer wieder auf. Der Dorfvorsteher Haji no Nakatomo soll daraufhin ihre Heiligkeit erkannt, den Tempel um sie herum errichtet und die beiden Brüder zum Buddhismus bekehrt haben. Als eine der Sehenswürdigkeiten Tokios schlechthin, ist der Sens-ji natürlich sehr überlaufen. Statt ihn also wie alle anderen Touristen tagsüber zu besuchen, empfiehlt sich eine Besichtigung spät abends – so hat man den Tempel fast für sich allein und kann die einzigartige Stimmung entspannt genießen. 

Die ganze Story gibt`s im Magazin zu lesen!

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