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Die Designerin und die Wüste

Landschaften wie aus einer surrealen Traumwelt, unendliche Weiten, die größten Dünen der Welt und die faszinierende Tierwelt Afrikas: das ist Namibia. Im Land der Kontraste treffen Moderne und ursprüngliche Wildnis aufeinander. Die österreichische Designerin Eva Poleschinski begab sich für „PARADISE on Tour“ exklusiv in das facettenreiche Land und erlebte dort allerlei Außergewöhnliches und Unvergessliches. 

Namibische Landschaften vergisst man nicht so leicht, vor allem nicht die Steppen, die tiefen Canyons und die Namib-Wüste mit ihren unabsehbar weiten Horizonten – archaische, wilde Schönheiten, an denen sich das Auge endlos laben kann. Millionen Jahre alte Dünen, die mit intensiv leuchtenden Farbschattierungen von Rostrot über Ocker bis hin zu Orange begeistern und ihre Silhouetten mit dem Stand der Sonne wechseln – und ganz nebenbei bemerkt die höchsten der Welt sind. In Namibia steht man oft einfach nur da und schaut und schaut und schaut… Denn nur an wenigen Orten hat man so merklich das Gefühl, einen tatsächlichen – und gelungenen – Zeitsprung in die fantastischen Landschaften aus der Frühgeschichte des Planeten Erde gemacht zu haben. 

Als Mitteleuropäer, der verbaute Landschaften, kleine Himmelsausschnitte und überall Verkehr, Lärm sowie Menschen gewohnt ist, kann man sich gar nicht davon losreißen, wie viel Weite und buchstäblich „Platz“ es hier gibt. Namibia gehört zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Welt – und ist dabei zehnmal so groß wie Österreich. Zugleich ist es auch eines der wasserärmsten in Afrika. Man kann die hiesigen Ureinwohner, die Völker der Herero, Himba, Nama, Ovambo, San oder Damara, nur bewundern, wie sie sich unter oftmals kärglichsten Bedingungen ihre Nischen zum (Über-)Leben geschaffen haben. Der Landesname leitet sich übrigens genau von so einem kärglichen Ort – der Namib-Wüste – her und bedeutet in der Sprache der Nama „weites Land“: Sie ist eine der trockensten Regionen des Planeten und verläuft entlang der wilden Küste, die zweite berühmte Wüste des Landes ist die Kalahari im Osten.

In Namibia ist der Weg das Ziel. Die Strecken von einem Ort zum nächsten sind weit, auf den Straßen herrscht kaum Verkehr. Der Pfad durch das afrikanische Land führt vorbei an kargen Landschaften, die sich mit kleinen Oasen abwechseln – oder auch Steppen mit archaisch anmutenden Bergen und Canyons. In diesem Land der endlosen Horizonte, können ruhesuchende Reisende eine menschenleere Weite genießen, die ihresgleichen sucht, und die extremen Adaptionen der Tier- und Pflanzenwelt an die teils doch sehr harsche Natur bestaunen. Das Schöne: Namibia ist touristisch noch nicht so überlaufen und eignet sich perfekt für eine Reise voller Abenteuer und einzigartiger Erlebnisse. Für PARADISE begab sich die österreichische Designerin Eva Poleschinski – zusammen mit ihrem Ehemann Oliver Rathschüler und unterstützt vom Reiseveranstalter Pinto Africa – auf eine 10-tägige Reise, die sie quer durch das afrikanische Land an allerlei beeindruckende und merk-würdige Orte führte. Ihre Eindrücke hat sie exklusiv für uns in ihrem Reise-Tagebuch zusammengefasst, das wir auf den kommenden Seiten präsentieren.

Die ganze Story gibt`s im Magazin zu lesen!

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