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Die Vitalpina Hotels Südtirol sind bereit für das Comeback

Seit Wochen bereiten sich Südtirols Hoteliers darauf vor, dass sie ihre Türen wieder für Touristen aus dem Ausland öffnen können. Die Vitalpina Hotels Südtirol haben deshalb zu einem virtuellen Rundgang durch drei ihrer Häuser eingeladen, kurz bevor das Reisen wieder losgehen kann.
Anfangs ist die Situation etwas seltsam – übers Handy, mit rund zwanzig anderen Teilnehmern, die man allerdings nicht sehen kann, wählen wir Journalisten uns in den Zoom-Rundgang ein. Doch es ist wie vieles in den letzten Monaten – nach kurzer Zeit kommt einem die neue Situation ganz normal vor. Denn die Pressekonferenz beginnt wie viele solche Termine: Mit einem freundlichen Willkommen und einigen Grußworten der Geschäftsführerin der Vitalpina Hotels Südtirol, Silvia Pfeifer. Sie stellt die Hotels vor. Diese sind ein Zusammenschluss mehrerer Familienbetriebe in der Region. Seit 14 Jahren besteht diese Partnerschaft – der Fokus der Hotels liegt dabei auf hoher Qualität in Sachen Regionalität, Saisonalität, Nachhaltigkeit und Aktivtourismus. Die Corona-Krise hat viele der Betriebe schwer getroffen. In Italien waren die Folgen der Pandemie besonders verheerend. Trotzdem haben die Hoteliers ihr Bestes gegeben, um ihren Gästen diesen Sommer einen möglichst normalen Aufenthalt zu ermöglichen. Wie dieser aussehen soll – das zeigen die Touristiker in der virtuellen Pressekonferenz gleich live vor Ort, in ihren Hotels.

Den Anfang macht Hiltrud Gufler. Sie und ihr Mann Patrick Maier führen das Hotel Golserhof im Dorf Tyrol. Bei ihnen laufen die Vorbereitungen auf die Öffnung am 18. Juni auf Hochtouren. Schon beim Betreten des Hauses fallen viele Neuerungen auf. Ein Desinfektionsmittelspender steht gleich neben der Tür bereit, auch die Rezeption ist mit einer Plexiglasscheibe verkleidet. Auch die Zimmerreinigung sei noch einmal optimiert worden, damit es zu keiner Verschleppung von Krankheitserregern kommt, erklärt Hiltrud Gufler.


Hotel Golserhof © Tiberio Sorvillo

Wie viele Gedanken sich die Hoteliers um die Sicherheit ihrer Gäste gemacht haben, fällt auch bei der Führung durch das Restaurant im Hotel Valserhof in Vals auf. Eigentümer Dietmar Erlacher erklärt unter anderem, dass die gesamte Speise- und Weinkarte zum Schutz vor Übertragungen digitalisiert wurde. Die Gäste können diese nun über ihre Smartphones aufrufen. Bei seinen Service-Mitarbeitern setzt der Hotelier im Moment auf Masken, Handschuhe und natürlich Sicherheitsabstand. Im Valserhof wurden außerdem sogar Temperaturmesser installiert, die Alarm schlagen, sobald ein Mitarbeiter Fieber hat.


Hotel Valserhof © Helmuth Rier

Dass auch das Aktiv-Programm der Vitalpina Hotels nicht unter den neuen Gegebenheiten leiden muss, zeigt das Wanderhotel Europa in Seis am Schlern. Hotelchef Michael Trocker weiß, dass viele Gäste die bei ihm angebotenen geführten Wanderungen besonders schätzen. Und auf diese müssen sie auch heuer nicht verzichten. Der Touristiker setzt dabei auf kleinere Gruppen mit maximal zehn Personen. Auf Almhütten reserviert er schon jetzt Tische, damit die Abstände zwischen den Gästen auch beim Hüttenschmaus eingehalten werden können. So ist Michael Trocker überzeugt: „Ein sicherer Urlaub ist heuer kaum wo besser möglich als draußen in der Natur.“


Wanderhotel Europa ©  Michael Trocker

Auch wenn die Hoteliers sichtlich eine harte Zeit hinter sich haben und nun unter Hochdruck an einem neuen Gesundheitsstandard in ihren Häusern gearbeitet haben, eines fällt dennoch auf: Alle freuen sich auf die Gäste und betonen, dass jeder Willkommen ist. Denn egal ob aus Deutschland, Österreich oder der Lombardei: nach diesen vergangenen Monaten hat sich jeder etwas Entspannung verdient.

Titelbild: © Wanderhotel Europa


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