AADLA_Wohnzimmer_260_low
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Luxuschalet statt Hotelzimmer

Sie sind der Urlaubsschlager dieses Sommers auf Österreichs Almen. Luxuschalets mit jedem erdenklichen Komfort verbinden Bergromantik und Individualität mit dem Erlebnis eines 5-Sterne-Hotels.

 

Jede Zeit hat ihre Ausprägung. Waren in den 50er und 60er Jahren das eigene Zelt oder der Wohnwagen der bescheidene letzte Schrei, so folgten danach einfache Gasthöfe, die heute oft missbilligend beäugten Ferienwohnungskolosse der 70er und schließlich die zahlreich wachsenden Wellnesshotels als Antwort auf die geänderte Nachfrage der Urlauber. Nicht erst durch Corona findet eine Rückbesinnung auf alte Werte in Sachen Feriendomizil statt. Bei all den Härten der globalisierten Arbeitswelt und den neuen Regeln in zwischenmenschlichen Beziehungen durch die Virenbedrohung entsteht nicht zufällig der Wunsch wenigstens im Urlaub seinen Cocoon der Heimeligkeit, Sicherheit und des Rückzugs zu haben. Auf Österreichs Almen stehen dafür seit je die Berghütten quasi als traditionelle Antwort für dieses Ferienbedürfnis. Doch bei aller Sehnsucht nach Authentizität und Rückzug – auf die Segnungen der Gegenwart mag kaum jemand verzichten. Berghütte ja, aber ohne Plumpsklo, klammer Kälte, wenn der Ofen ausgeht und schweißtreibenden Märschen zur nächsten Einkaufsgelegenheit. Und so haben innovative Hoteliers das Traditionelle mit dem Luxus von heute verbunden: Chalets mit Komfortausstattung, die gerade jetzt Urlaub mit Abstand und Stil bieten.

Der Pionier – Das Almdorf Seinerzeit in Kärnten

Als einer der ersten erkannte die Familie Steiner in Kärnten das große Potential dieser Form des Bergtourismus. Schon 1995 errichtete sie auf der idyllischen Fellacheralm in den Nockbergen das Almdorf Seinerzeit mit 28 exklusiven Almhütten, Jagdhäusern und Chalets. Allerdings keine Pseudo-Bergunterkünfte, sondern nach traditionellen Überlieferungen von einheimischen Spezialisten in alter Handwerksmanier gebaut. Dabei wurde ausschließlich naturbelassenes Material von echter Schafwolle für die Isolierung bis zu edlem Holz für die Badewannen verwendet. In mehreren der Häuser gehören der offene Kamin, die Zirbensauna oder der eigene Wein- und Champagnerkeller genauso zum Standard wie Himmelbetten, Flatscreen-TV und WLAN. Im dorfeigenen Alm- Spa gibt es jede erdenkliche Kräuterbehandlung und im Gasthaus wird zünftig-elegant gekocht. Der Hüttenservice serviert das Frühstück frei Chalet oder bereitet auf Wunsch auch gleich den Schweinsbraten in privater Atmosphäre zu.


Priesteregg – Luxus verbindet sich mit der Einfachheit des Erlebens

Dass Rückbesinnung auf Einfachheit des Erlebens mit purem Luxus harmoniert, beweisen Renate und Hubert Oberlader mit dem Priesteregg in Leogang. Auf 1.100 Metern Seehöhe haben die Gastgeber aus Leidenschaft ein Chaletdorf der besonderen Kategorie geschaffen. In herrlicher Alleinlage sind die insgesamt 16 Chalets eine Oase der Ruhe und Heimeligkeit. Gruppiert um einen idyllischen Dorfteich zum Baden bieten sie allesamt einen 360-Grad-Rundumblick auf die Gipfel der Steinberge bis zum Hochkönig und vermitteln als durchdachte Anlage die Atmosphäre eines traditionellen und ursprünglichen Almdorfs. Die Häuser wurden dafür mit natürlichen Materialien wie Altholz, gewebten Stoffen und Stein für absolute Authentizität errichtet. Kleine Holzzäune vermitteln Privatsphäre und heimische Latschenkiefer, Almrosen und Beerensträucher sowie Obstbäume runden das Bild ab. So natürlich die Umgebung ist, so luxuriös ist die Gestaltung der einzelnen Häuser. Jedes der Chalets verfügt über zwei Schlafzimmer mit hochwertigen Tempur-Matratzen für gesunde Nachtruhe. Die Täfelung mit heimischem Zirbenholz sorgt zudem für eine verringerte Herzfrequenz und Tiefe beim Schlafen. Im Wohnbereich lädt der offene Kamin mit Ofenbank zu gemütlichen Abenden ein und ein teilverglastes Sternschnuppendach in mehreren der Häuser zu romantischen Himmelsbetrachtungen bei klarem Wetter. Modernster Komfort zeigt sich auch in der Küchenausstattung. Geschirrspüler, Elektroherd und sogar Weinklimaschrank für edle Tropfen sind gut verborgen. Was auch für den Flachbildfernseher gilt. Selbst kochen ist allerdings nicht wirklich notwendig. Das Almfrühstück mit Pinzgauer Spezialitäten wird sowieso jeden Morgen samt Tageszeitung ins Chalet geliefert und nach Genuss auch wieder abgeräumt. Wer weiterhin nicht selbst kochen möchte, kann im benachbarten Gasthof „Huwis Alm“ etwa fangfrischen Saibling, Steaks aus eigener Zucht oder den legendären Kaiserschmarrn speisen oder sich diese auch ins private Chalet servieren lassen. Privatsphäre als oberstes Gut gilt auch in Sachen Wellness. Jedes Haus verfügt über eine eigene Sauna, einen Hot Tub und Sonnenliegen auf der Terrasse. Für Massagen und Beautybehandlungen kommen die Therapeuten ins Haus. Zusätzlich stehen aber auch der zentrale Wellnessbereich mit Pool zur Verfügung. Wer es übrigens noch luxuriöser mag, steigt im Luis Trenker-Chalet oder dem Willy Bogner-Chalet ab. Ersteres bietet auf 100 Quadratmetern auf zwei Ebenen viel Glasdesign und Ausstattung der exklusiven Lifestylemarke. Das Willy Bogner-Chalet ist das erste seiner Art weltweit und wurde in Zusammenarbeit mit der gleichnamigen Modemarke gestaltet. Hier stehen sogar ein scheinbar über dem Tal schwebender eigener Infinitypool und ein spezieller Multi-Media-Raum für Filmvergnügen in Kinoqualität zur Verfügung.

Lesen Sie die gesamte Story auf READLYYUMPU News oder im PARADISE Magazin – Viel Vergnügen!

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