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Baden à la Aman

Sämtliche der rund um den Globus gelegenen Häuser von Aman sind so gestaltet und gelegen, dass sie sich in ihre Umgebung einfügen, um mit ihrem Design das jeweilige Lokalkolorit zu reflektieren und ein Gefühl der Zugehörigkeit zur örtlichen Gemeinschaft aufkommen zu lassen. Hierzu gehört auch das Aufgreifen kulturell bedeutsamer Bade- und Reinigungsrituale, die tief in der Geschichte eines Landes verwurzelt sind. Von Japan über Bhutan und Vietnam bis nach Indien, Marokko und die USA, Aman lädt seine Gäste ein mittels der Tradition des Badens in die Sinnes- und Lebenswelt anderer Kulturen einzutauchen und dabei einen Moment „Aman“ (zu Deutsch „Frieden“) für Körper und Geist zu erfahren.

Im Amandari, auf Bali – der Insel der Götter -, geleitet eine „Jero“ Priesterin durch ein spirituelles Reinigungsritual an einer heiligen Stätte in der Kintamani Region in der Umgebung des imposanten Vulkans Batur. Am Wassertempel Mengening baden die Gäste in natürlichen Quellen und meditieren danach an einer Stelle von außerordentlicher Spiritualität. Abgerundet wird dieses durchweg balinesische Erlebnis der symbolischen Reinigung und Selbstfindung durch eine schamanistische Numerologie-Sitzung.

Das Aman-i-Khas liegt im Herzen der Wildnis in den Ausläufern des Aravalli Gebirges im indischen Rajasthan  und vor den Toren des legendären Ranthambore National Parks, in dem wilde Tiger noch frei und ungestört herumstreifen dürfen. Ein Bad in einer der Zeltunterkünfte dieses Wildnis-Camps hebt das Konzept des Glamping in neue Dimensionen. Die Bandbreite der natürlichen Essenzen und Düfte, mit der Gäste nach einer erlebnisreichen Safari empfangen werden, reicht von Basilikum, Thymian, Rose, und Milch bis hin zu einem Neem-Kräuterbad. Flitterwöchner werden zudem mit Rosenblättern aus dem biologischen Garten des Resorts überrascht, während Erholungssuchende mit einer Vielfalt holistisch orientierter Behandlungsmöglichkeiten, von Massagen, Peelings und Körperpackungen bis hin zu Reiki-Therapie im Spa erwartet werden.

In der Gangtey Lodge des Amankora schwelgen die Gäste in einem traditionellen Himalaja-Hot-Stone-Bad vor der elementaren Naturkulisse des bhutanischen Gebirges. Eingelassen wird das Bad in einer authentischen, altehrwürdigen Holzwanne in einer Steinhütte im nahegelegen Dorf Tokha mit Ausblick auf das Phobjikha Tal. Die aus dem Tal stammenden, handverlesenen Mineralsteine, die das Badewasser heizen, wurden zuvor auf einem Feuer unter freiem Himmel aufgewärmt. Durch die Zugabe heimischer Kräuter wie Khempa, eines natürlichen schmerzlindernden Mittels, wird die wohltuende und entspannende Wirkung des Bades komplettiert.

Thuy Lien und An Son, die zwei Spa-Häuser des Amanoi, wurden zwischen der unberührten Küste der Vinh Hy Bay und dem üppigen Grün des Nui Chua National Parks eingebettet. Im holzverkleideten Aman Banya des An Son Spa-Hauses mit seiner spektakulären Aussicht auf den Park werden russische Reinigungsrituale mit orientalischen Heilungsansätzen verbunden. Nach dem Saunagang wird die Haut mit einer Venik-Badebürste aus Eiche und Eukalyptusblättern behandelt, gefolgt von einer pflegenden Schlammmaske und einer Eisdusche zur Förderung der Durchblutung. Im Thuy Lien Spa House mit Blick über den Lotus Lake werden Gäste eingeladen die Wohltaten eines Hammam-Rituals zu erfahren: Nach einem porenöffnenden Dampfbad wird ein Ganzkörperpeeling aufgetragen um die Haut für die anschließende, beruhigende und feuchtigkeitsspendende Schlammpackung vorzubereiten. Nach einer jeden Behandlung durchlaufen die Gäste einen Hydrotherapie-Parcours mit Wechselbädern, sowie Dampfbad und Eisdusche um die Haut zu revitalisieren und angespannte Muskeln zu lösen.

Die auf den vier Elementen – Erde, Wind, Feuer und Wasser – beruhende, traditionelle Heilkunde der Navajo Völker liefert die Inspiration für zahlreiche Behandlungen, die in dem 2.322 Quadratmeter großen Spa des Amangiri in Canyon Point, Utah angeboten werden. Im Rahmen eines perfekt orchestrierten Zusammenspiels aus Licht, Musik und Badetemperatur werden Gäste in der Floatation Therapy in einen meditativen Zustand der Schwerelosigkeit geleitet und schließlich entsprechend wieder zurück in den Raum. In der zylinderförmigen, der Flüstergalerie in der St.-Pauls-Kathedrale nachempfundenen Kuppel des Floating Tanks, können Gäste beim Schweben im Salzwasser ihr persönliches Mantra rezitieren, welches dann durch ihr Echo zurückhallt.


Die Jahrhunderte alte Tradition des Badens in Onsen, natürlichen Thermalquellen, wird im Amanemu entweder in der Privatsphäre des eigenen Zimmers oder in den zwei Onsen Pavillons des 2.000 Quadratmeter großen Spas gepflegt. Das mit Salz angereicherte Quellwasser, welches die Onsens speist, besitzt eine Reihe wohltuender Eigenschaften, die mit den Muskeln, Nerven und Gelenken verbundene Beschwerden lindern und trägt außerdem zur Regeneration der Haut bei.

Seit Jahrhunderten ist der Hammam ein wichtiger Bestandteil der orientalischen Körper- und Badekultur, ein Ort der Zusammenkunft, der rituellen Reinigung und letztlich der gemeinschaftlichen Entspannung. Im Amanjena bekommen die Gäste eine authentische Kostprobe dieser beliebten Badezeremonie, die mit dem Auftragen schwarzer Beldi-Seife (einer speziellen Seife aus Olivenöl) beginnt, und mit einem intensiven Peeling mit einem Kiis-Waschlappen fortgesetzt wird. Weiterhin werden die Gäste in eine pflegende Ganzkörperpackung mit Rhassoul, einem Heilschlamm aus dem Atlasgebirge gehüllt. Am Ende gilt es auf dem heißen Marmor zu entspannen, während die Packung mit den letzten verbleibenden Spuren von Stress und Giftstoffen entfernt wird.

Im Aman Kyoto, das im November 2019 seine Pforten öffnete, werden gleich zwei japanische Baderituale zelebriert. Die im Aman Spa und den umliegenden, einst in Vergessenheit geratenen geheimen Gärten stattfindenden Behandlungen knüpfen an kulturelle Bräuche aus dem 6. Jahrhundert an. Drinnen wie draußen verfügt das Resort über „Onsen“, Thermal-Bäder (jeweils separat für Damen und Herren) mit atemberaubenden Ausblicken auf den Wald. Dieser beinahe 30 Hektar große Wald und der drei Hektar große Garten bilden eine natürliche Erweiterung des Spas, und eine Kulisse von entrückter Schönheit. Hier können Gäste nicht nur Yoga- und Meditationsstunden unter freiem Himmel genießen, sondern auch „Shinrin-Yoku“ erleben. Dieser im Jahre 1982 ins Leben gerufene Begriff, hierzulande mittlerweile als „Waldbaden“ bekannt, bezieht sich auf das achtsame Gehen durch einen Wald und die bewusste Wahrnehmung der Ruhe sowie des der Natur innewohnenden Lebens. „Shinrin-Yoku“ wirkt nachweislich nicht nur entspannend, sondern auch natürlich heilungsfördernd und stimmungsaufhellend.

Als umfassendste Wellness-Oase der Stadt erstreckt sich der Aman Spa in Tokyo über zwei Etagen und besticht unter anderem mit traditionellen japanischen Duschen, Dampfbädern und heißen Bädern mit Ausblick auf die Silhouette der Hauptstadt. Viele der hier angebotenen Behandlungen sind von den alten Kurtraditionen Japans geprägt, so wie das althergebrachte Bade-Ritual „Misogi“, welches mit reinigenden und meditativen Praktiken einhergeht.

Cinta, eine ausschließlich im Amankila verfügbare Behandlung, ist der Liebe gewidmet. Dabei wird zunächst der gesamte Körper anhand eines Rosenpeelings auf ein Bad vorbereitet, welches mit Rosen- und anderen Blütenextrakten das Herz-Chakra öffnet. Die Krönung dieser harmonisierenden Wohltat bildet eine Ganzkörper-Aromatherapie-Massage. Ob im Honeymoon oder im Strandurlaub, die neuen Infinity Pool Suiten bieten eine traumhafte Kulisse mit Meerblick.

Baden gehört zur Essenz des geschichtsträchtigen Amangalla und seines Spas, welcher nicht von ungefähr den Namen „The Baths“ trägt. Anhand zweier Hydrotherapie-Suiten mit jeweils einer Sauna, einem Dampfbad und Kaltwasserpool wird die lokale Tradition des Badens als Mittel zur Entspannung und Besinnung zelebriert.

www.aman.com

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Destination

Nachhaltiger Luxus im Paradies

Vegane Menüs und der Eigenanbau von Bio-Lebensmittel zeigen die gelebte Nachhaltigkeit beim Luxusresort The Brando. Den ökologischen Fußabdruck

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