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Die schönsten Nationalparks: unsere Top 10

Faszinierende Pflanzen, zahlreiche Tiere, beeindruckende Landschaften! Die Natur muss gefühlt werden, meinte einst der deutsche Forschungsreisende Alexander von Humboldt. Nationalparks zeigen die facettenreiche Schönheit der Natur. Die Kontinente begeistern mit ihren einzigartigen Schutzgebieten und lassen die Herzen der reisenden Naturfans höher schlagen. Wir haben für euch die Top 10 der schönsten Nationalparks der Welt.

 

Banff-Nationalpark, Kanada

Der Banff Nationalpark in den Rocky Mountains ist der älteste Nationalpark Kanadas und der drittälteste der Welt. Egal welche Jahreszeit, der kanadische Nationalpark hat immer etwas zu bieten. Skifahren im Winter, Beobachten der blühenden Natur im Frühling, Baden im Sommer oder Genießen des berühmten Indian Summers mit seinen gefärbten Baumkronen im Herbst – jede Saison hat seine Highlights. Grizzlybären, Elche, Kojoten und viele weitere Tiere sind im Banff National Park zuhause. Wanderrouten in der wundervollen Natur mit den unzähligen Seen, beispielsweise der berühmte Bergsee Lake Louise, begeistern aktive Naturliebhaber.

 

Nationalpark Plitvicer Seen, Kroatien

Im Karstgebiet Mittelkroatiens befinden sich die Plitvicer Seen. Der Nationalpark wurde bereits vor vielen Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Der ca. 300 km2 Park beeindruckt durch seine zahlreichen türkisenen Seen und Wasserfälle mir ihren kaskadenförmigen Wasserbecken. Die dichten Wälder beherbergen Bären, Wölfe und Wildschweine. Besichtigungstouren durch den Nationalpark werden meistens mit Panoramazugfahrten, Elektrobootfahrten und Wanderrouten bewältigt. Die Plitvicer Seen sind vor allem Winnetou-Filmfans ein Begriff und begeistern jährlich zahlreiche Touristen.

 

Kruger-Nationalpark, Südafrika

Der Kruger-Nationalpark, der im deutschen häufig fälschlicherweise Krüger-Nationalpark genannt wird, ist das größte Wildschutzgebiet in Südafrika. Er zählt mit rund 20.000 km2 Fläche zu den größten Nationalparks Afrikas. Bereits im Jahr 1898 wurde der Park gegründet, um das Wildleben zu schützen. Neben den Big Five (Elefant, Büffel, Leopard, Löwe und Spitzmaulnashorn) sind auch zahlreiche andere Tierarten zu finden. Eine Safari durch den Kruger-Nationalpark beeindruckt durch die Natur, aber vor allem durch die seltenen Tiere, die hier beobachtet werden können.

 

Galapagos-Nationalpark, Ecuador

Die Galapagosinseln sind Teil des südamerikanischen Land Ecuador und ganze 97% der Inselflächen zählen zum Galapagos Nationalpark. Nur fünf der 13 größeren Inseln sind bewohnt, manche können durch Tagesausflüge besucht werden und einige sind nicht betretbar. Die Flora und Fauna der Inseln sind atemberaubend. Der Galapagos Nationalpark beherbergt auch zahlreiche Tiere, die nur an diesem Ort der Erde leben. Vor allem die Schildkröten sind sehr beliebt. Strenge Auflagen für Reisende und auch Einheimische sorgen für den Erhalt dieser einzigartigen Natur.

 

Yosemite-Nationalpark, USA

Im Hochgebirge Sierra Nevada in den USA erstreckt sich der Yosemite Nationalpark über rund 3.080 km2. Hier kann im Sommer in den Tälern die Sonne genossen, aber auch im Winter auf den Bergen die Skier angeschnallt werden. Der Höhenmeterunterschied von 609 bis 3.962 Metern macht es möglich. Der beeindruckende Nationalpark liegt 300km östlich von San Francisco und überzeugt durch Felsformationen aus Granit, Wasserfälle, Bäche, Riesenmammutbäume und Artenvielfalt. Seit 1984 zählt der kalifornische Nationalpark zum UNESCO-Welterbe.

 

Sächsische Schweiz, Deutschland

Der 90 km2große Nationalpark Sächsische Schweiz liegt im Elbsandsteingebirge in Sachsen, Deutschland. Bizarre Felsformen prägen hier die Landschaft. Der Fels Bastei ist wahrscheinlich die bekannteste Attraktion in diesem Nationalpark, die einen faszinierenden Ausblick auf die Natur ermöglicht. Das Gebiet ist perfekt für Radtouren oder Wanderungen geeignet. Die Burg Hohenstein und das Schloss Kuckuckstein laden zu einer Zeitreise in die Vergangenheit ein, aber auch die historische Stadt Pirna begeistert. Vor allem Kletterbegeiesterte kommen hier bei der felsigen Landschaft auf ihre Kosten.

 

Kakadu-Nationalpark, Australien

Der Kakadu-Nationalpark im Northern Territory wird von den australischen Ureinwohnern, den Aborigines, verwaltet. Der Park mit rund 20.000 Quadratkilometer umfasst Klippen, Tiefebenen, Südhänge, Talkessel, Auen und den Wasserfall Jim Jim Falls. Beinahe 1.700 verschiedene Pflanzenarten verwandeln den Park in eine bunte Blumen- und Pflanzenwelt. Neben der atemberaubenden Landschaft beeindrucken auch die Felsmalereien der Kulturstätten der Aborigines. Die Tierwelt hat mit ihren knapp 300 Vogel- und mehr als 60 Säugetierarten ebenso einiges zu bieten. Kängurus sind natürlich auch im Kakadu Nationalpark zuhause.

 

Grand-Canyon-Nationalpark, USA

Wer kennt ihn nicht: den Grand Canyon. Dieser liegt im Grand-Canyon-Nationalpark in Arizona, USA. Die 450 km lange Schlucht lädt zu Wanderungen oder Bootsfahrten ein. Das Angebot hier erstreckt sich von Hubschrauberflügen über Reitmöglichkeiten bis hin zu Rafting und Canyoning Touren. Die Schönheit des Naturwunders kann auch in Ruhe auf einer der zahlreichen Aussichtsplattformen bewundert werden. Die bis 1,6 km tiefe Schlucht, die der Colorado River in Millionen Jahren geschaffen hat, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

 

Serengeti-Nationalpark, Tansania

Der älteste und beliebteste Nationalpark Tansanias ist der Serengeti-Nationalpark. Seit 1981 zählt er zum UNESCO Weltnaturerbe. Im März/April wird die trockene Savanne von bunten Blumen und Gräsern geschmückt und verwandelt die Landschaft in einen faszinierenden Anblick. Bekannt ist der Serengeti Nationalpark vor allem für seine Tiermigration, bei der etwa sechs Millionen Gnuhufe, 200.000 Zebras und 300.000 Thomson-Gazellen durch die Savanne wandern. Die größte Zahl an Löwen ist ebenfalls im Serengeti Nationalpark zuhause. Die beeindruckende Vielfalt an Tieren und Pflanzen in diesem Gebiet bietet einiges für Naturliebhaber.

 

Fiordland-Nationalpark, Neuseeland

Der größte Park in Neuseeland ist der Fiordland-Nationalpark auf der Südinsel mit einer Fläche von über 12.500 km2. Fjorde, Wasserfälle, Seen, Regenwälder und Gebirge prägen hier die Landschaft. Die Gletscher haben Täler zwischen die Berge gegraben und bilden nun kleine Inseln. Die Region ist die größte Wildnis Neuseelands und bis heute fast unbesiedelt. Die bekanntesten Fjorde sind der Milford Sound und der Doubtful Sound. Der Milford Sound ist 15km lang und der einzige, der mit dem Auto erreichbar ist. Der Doubtful Sound ist der tiefste Fjord Neuseelands und begeistert mit seinem Regenwald, Wasserfällten und der unberührten Natur.

 

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