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Öko-Tourismus am Amazonas

Seit mehr als 35 Jahren unterstützt die Münchner Verlegerin Mascha Kauka die im Amazonasbecken ansässigen Waldindianer mit großem Erfolg in dem Bemühen, ihren traditionellen Lebensraum zum Wohle allen Lebens auf der Erde zu bewahren. Jetzt verlegt die 73-jährige ihren Lebensmittelpunkt komplett in den ecuadorianischen Regenwald: Sie will ein einmaliges Tourismusprojekt starten, um den Hütern des Waldes dort auch in Zukunft ein sowohl zeitgemäßes als auch traditionelles Leben zu ermöglichen!

Schon heute sind die verheerenden Auswirkungen, die das Abholzen der Urwälder auf das Weltklima hat, überall zu spüren. Immer dringlicher wird nach Wegen gesucht, das ökologische Gleichgewicht zu erhalten. Das größte und wichtigste Waldökosystem der Welt liegt im Amazonasbecken. Und genau inmitten dieses Regenwaldes hat Kauka mit viel Energie, Know-how und Stilgefühl ein Refugium geschaffen, das in Bauweise und Ausstattung perfekt mit der umgebenden Natur verschmilzt. Es ermöglicht ihren Gästen, das Leben im Wald mit all seinen Facetten, aber ohne Verzicht auf Service, Komfort, Hygiene und eine erstklassige Verpflegung zu erleben.

Mit ihrer Stiftung AMAZONICA und ihren indigenen Partnern hat Mascha Kauka seit 2008 verschiedene Tourismusmodelle für den Wald und seine Bewohner wie Themenpfade, Floßfahrten, Kanutouren, Flusswanderungen oder Erlebnisausflüge mit Zeltlagern konzipiert. Neben Gemüseanbau und Kleintierhaltung stehen auch Haushaltsführung, Verwaltung, Service, Sicherheit und medizinische Versorgung auf ihrem ambitionierten Programm.

Auch im Zusammenhang mit dem immer wichtiger werdenden Konzept des Digital Detox ist der Wald ein idealer Ort der Entspannung, Erholung und Ruhe. Fernab der Zivilisation finden Menschen hier wieder Raum für Meditation oder Yoga und können Entspannungstherapien und Anwendungen aus der indigenen Naturheilkunde kennenlernen.

Der hieraus resultierende positive Effekt ist, dass dieser natur- und kulturverträgliche Tourismus vielen der indigenen Familien eine neue Existenzgrundlage bescheren wird: Denn Sie werden künftig Gastgeber für Besucher aus aller Welt sein! Erstmals in der Geschichte der Urbevölkerung entstehen so im Regenwald nun auf der Basis von Familien und Dörfern kleine indigene Unternehmen, die als Tourismusanbieter und deren Zulieferer fungieren. Um ein stabiles Fundament für deren erfolgreiche Zukunft zu legen, wird Kauka vor Ort Starthilfe geben. „Bauarbeiten verlangen überall auf der Welt, dass der Bauherr vor Ort ist und die Bauherrin des Tourismusnetzes im Wald bin in diesem Fall nun einmal ich“, erklärt sie schmunzelnd.

www.amazonica.org

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