Finca_Cortesin_Hotel_Golf_&_Spa__(6)
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Andalusien – Die vielen Reize einer wiederentdeckten Ferienregion

Die Costa del Sol zog schon seit vielen Jahrzehnten Prominenz, Adabeis und Sonnenhungrige an ihre Küsten. Bausünden und Umweltverschmutzung ließen ihre Attraktivität kurzzeitig ein wenig verblassen. Neuerdings gibt Andalusien wieder kräftige Lebenszeichen von sich. Denn Vieles hat sich zum Guten verändert

 Noch zu Beginn der 1970er Jahre füllten die Hotelangebote der Costa del Sol seitenweise die Reisekataloge. Rund ums Jahr gab sich Prominenz aus Wirtschaft, Unterhaltung und Sport hier ein farbenfrohes Stelldichein. Was in den Boulevardblättern rund um den Globus zu lesen war. Zu Hunderttausenden folgten ihnen die Normalbürger an die Strände von Torremolinos und Marbella um für einige Wochen des Jahres in ein Jet Set Feeling bei ganzjährigem Sonnenschein einzutauchen.

Ein neues Bewusstsein für Natur

Auf Natur und Umwelt wurde damals nicht immer Rücksicht genommen. Kaum anderswo am Mittelmeer wurde derart viel gebaut, stellenweise jeder Quadratmeter Strand mit mehrstöckigen Wohnsilos im typischen Stil der 70er Jahre zubetoniert. Die Abfälle flossen oft ungehindert ins immer weniger blaue Meer. Steigendes Umweltbewusstsein und der Wunsch nach naturnahem sanfteren Tourismus wurden der Costa del Sol schließlich zum Verhängnis. Langsam blieben die Gäste aus. Doch es wäre nicht Andalusien mit seiner Improvisationskraft und einem ausgeprägten Sinn für Geschäftliches gewesen, hätte man sich seinem Schicksal kampflos ergeben. Die Verantwortlichen begannen nachzudenken und entdeckten viele Möglichkeiten alte Sünden ungeschehen zu machen.  Kläranlagen wurden gebaut und das Meer färbte sich langsam wieder blau, neue Hotels und Appartementanlagen im flachen Resort Stil statt in gigantösem Hochbau errichtet. Allerorts begannen Anpflanzungen und Begrünungsaktionen. Selbst in den Hotelschluchten von Torremolinos wurden Gummibäume, Palmen oder einfach farbenprächtige Mauerblumen gesetzt um dem Grau mehr Farbe zu geben. Der Erfolg gab dem Umdenken recht. Mittlerweile sind Andalusien und die Strände der Costa del Sol wieder stark im Aufwind. Die perfekte Infrastruktur und eine am Mittelmeer einzigartige Auswahl an Sportmöglichkeiten ziehen die Urlauber wieder an. Vor allem Golfliebhaber finden hier ihr Paradies. Die Plätze bester Qualität bieten ganzjährig optimale Möglichkeiten.

Foto: Alhabram des del mirador de San Nicolas Granada

Unvergleichliche Kulturschätze im Hinterland

Einer von Andalusiens herausragenden Vorteilen gegenüber anderen Ferienregionen ist das an Kunstschätzen überreiche Hinterland. Bereits wenige Kilometer abseits der Strände entfaltet sich ein einzigartiges Freiluft-Museum in Dörfern und Städten. Sevilla, Cordoba oder Jaen sind kulturhistorische Traumdestinationen für Interessierte. Unter diesen Städten ist Granada allen voraus das herausstechende Ziel. Die Anreise von den Badeorten ist mit knapp zwei Stunden auf der tadellosen vierspurigen Autobahn zwar relativ lang, doch den Aufwand allemal wert. Das späte Frühjahr und Herbst sind die perfekte Zeiten um Granadas Kunstschätze zu besuchen. Herrschen im Hochsommer Temperaturen im Extremfall bis zu 35 Grad so machen dann Werte um 25 Grad die Entdeckung der südspanischen Metropole angenehm erträglich. Schon der erste Blick auf Granada zählt zu den größten Eindrücken, die Andalusien bieten kann. Eingebettet in einen von Olivenbäumen übersäten Tal wird die Stadtkulisse von der über 3000 Meter hohen Sierra Nevada dominiert. Hier ist Schifahren bereits möglich, wenn 70 Kilometer weiter südlich noch im Meer gebadet wird.

Foto: El Caballo Rojo Cordoba

Die Alhambra – einzigartiges Erbe des arabischen Spaniens

Die Alhambra thront hoch über der Stadt auf dem gleichnamigen Hügel. Mit Millionen Touristen ist die Palaststadt das meist besuchte Ziel Spaniens. Um es vor Überlastung und damit verbundenen Schäden zu schützen, werden Zugang und Führungen nachhaltig limitiert. Mitte des 13. Jahrhunderts von den Nasriden erbaut, ist die Alhambra das eindrucksvollste architektonische Erbe der arabischen Zeit in Spanien. Die Pracht der Innenausstattung sucht daher ihresgleichen. Alabasterstuck, Marmorböden und grazile Säulen dominieren die Prunksäle. Höhepunte der Tour sind der Patio de Arrayanes, der Sala de los Embajadores mit einer eindrucksvollen Kuppel aus Zedernholz und die Sala de las dos Hermanas. Besonders eindrucksvoll ist jedoch der Patio de los Leones, der Löwenhof. Um einen verspielten Brunnen gruppieren sich 128 schlanke Säulen, die vor allem im Abendlicht wie Gold glänzen. Beeindruckend sind auch die Prachtausblicke von der Alhambra auf die Stadt und das Umland. Es ist dem Einfallsreichtum der Erbauer dieses heute zum UNESCO Weltkulturerbe gehörenden Kunstwerkes zu verdanken, dass es eine freie und ungehinderte Aussicht in alle Himmelsrichtungen ermöglicht. Türme, Mauern und Paläste wurden geschickt in unterschiedlicher Höhe errichtet. Über einen kurzen Fußweg erreichen Besucher den zweiten Höhepunkt des Alhambrahügels. Generalife, der ehemalige Lustgarten der arabischen Herrscher ist ein blühendes Paradies mit exotischen Pflanzen und einmaligen Wasserspielen. Selbst im heißen Sommer herrschen hier stets angenehme Temperaturen.

Die arabischen Wurzeln kann Granada auch im Stadtzentrum nicht verleugnen. So erinnert das Albaicinviertel mit seinen verwinkelten Gassen und kleinen Restaurants mehr an einen moslemischen Basarbezirk denn an eine hochkatholische Stadt. Heute leben hier viele Roma, die allabendlich mit ihren Flamencodarbietungen Einheimische wie Gäste in ihren Bann ziehen. Urchristlich sind dagegen die vielen Kirchen Granadas. Die Kathedrale oder die Eglise de Santa Ana sind mit ihren schönen Plazas davor nicht nur sonntags der gesellschaftliche Treffpunkt der Stadt. Einen Abstecher von der Küste wert sind auch die Städte Cordoba mit seinem alten Judenviertel und der 1200 Jahre alten Moschee oder die Expo-Stadt Sevilla. Leicht in einem Tag zu erreichen, ist der zu Großbritannien gehörende Felsen Gibraltar. Die seit 1704 britische Stadt ist ein ständiger Zankapfel zwischen den beiden Ländern. Touristen finden jedoch viel englisches Flair mit spanischer Sonne und gute Shoppingmöglichkeiten. Aber Achtung: der spanische Zoll weiß das auch…

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Coverfoto: Finca Cortesin Hotel Golf & Spa

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