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Jedes Glas erzählt eine Geschichte

850 Jahre Weinbaugeschichte verzeichnen die Zisterziensermönche des Stiftes Zwettl heuer im Schloss Gobelsburg! Grund genug, dass der Brandstätter Verlag ein Buch zur Kulturgeschichte eines der renommiertesten Weingüter des Landes vorstellt.

850 Jahre Weinkulturerbe

1171 begannen die Diener Gottes des Stifts Zwettl mit ihren ersten Weingärten am Zöbinger Heiligenstein und Kammerner Gaisberg. Als es 1786 zu einem verehrenden Brand kam, übersiedelte man das Weingut ins Schloss Gobelsburg. Die Weingärten sind weitläufig rund um das Schloss angesiedelt – jeder mit seinen Besonderheiten und Eigenheiten, jeder mit unterschiedlichen Boden- und mikroklimatischen Verhältnissen. Ein zur Natur freundlicher Weinbau ist das Leitmotiv auf Schloss Gobelsburg. Das Einbringen von organischem Dünger, der Verzicht auf Unkrautvernichtungsmittel oder der reduzierte Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sind keine neuen Vorschriften, sondern althergebrachte Praktiken. Im Schloss Gobelsburg gab es immer schon einen hauseigenen Weinkeller. Die ältesten Teile reichen auf die Burganlage im 11. Jh. zurück! Wenn im Herbst die Trauben die notwendige Reife erhalten haben, werden sie von Hand in kleine stapelbare Kisten gelegt und vorsichtig in den Keller transportiert. Dort werden sie sanft mit einer pneumatischen Presse gepresst und anschließend kühl, aber nicht zu kühl, vergoren. Einfachheit & Strenge ist das alte Motiv der Mönche auf die Entwicklung des Kellerkonzeptes. Beispielsweise gibt es Fass auf Rädern für die dynamische Weinbereitung. Kernpunkt ist die Suche nach einer Methode, die mit einem Minimum an maschineller Beeinflussung auskommt. Die Ausnutzung natürlicher Ressourcen in Kombination mit innovativen Elementen hilft den Charakter dieser heiligen Weine zu formen.

Michael Moosbrugger – ein Mann mit vielen Talenten

Michael Moosbrugger ist seit 25 Jahren Winzer auf Schloss Gobelsburg und seit mittlerweile 15 Jahren Präsident der Österreichischen Traditionsweingüter. „Tradition“ bedeutet für Michael Moosbrugger das Weiterreichen des Feuers, nicht das Verherrlichen der Asche. Und genau das ist in den Gemäuern des Schlosses und bei dem leidenschaftlichen und bedachten
Winzer spürbar. Neben den vielen spannenden Ereignissen rund um den Weinbau, konzentrierte sich Moosbrugger noch auf ein weiteres, bisher geheimes Projekt: Er zückte die Feder und schrieb ein Buch. Das Werk „SCHLOSS GOBELSBURG – Weinkulturerbe Österreichs“ widmet sich der langen Geschichte des Weingutes in Verbindung mit der kulturhistorischen Entwicklung des österreichischen Weinbaus und soll diese auch für künftige Generationen sichern. Zusammen mit seinen Co-Autoren Alexander Rabl (Kulinarik-Journalist), Andreas Gamerith (Kunsthistoriker), David Schildknecht (amerikanischer Weinkritiker), Vera Kaiser (Autorin von „Blasmusik-Pop), Stephan Reinhard (Parker-Kritiker), Willi Klinger (Geschäftsführer Wein&Co) und vielen mehr, hat Moosbrugger eine Multiperspektive auf das Weinkulturerbe Schloss Gobelsburg erschaffen und in eine allumfassende, ästhetische Lektüre gepackt, die bei keinem Weinkenner im Bücherregal fehlen sollte! Das Buch ist in Deutch und Englisch erhältlich und gibt es ab sofort im gut sortierten Buchhandel, sowie über das Weingut Schloss Gobelsburg um € 50,- zu erwerben.

www.gobelsburg.at

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