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Besonders urlauben an der Oberen Adria

Nur Alte Donau oder Baggersee müssen nicht sein. An der Oberen Adria gibt’s
Mittelmeerflair ohne großen Reiseaufwand

 

Der meiste Urlaub ist schon verbraucht oder allzu weit sollte es nicht sein? Einige Tage an der
Oberen Adria Italiens oder in Slowenien können da schon ein willkommener Tapetenwechsel
sein. Die Region von Venetien über Triest bis Slowenien hat abseits der früheren Klischees
als Massenziel durchaus reizvolle Seiten. Stilvolle Hotels, unerwartete Naturschönheiten und
auch Wellness der besonderen Art laden ein die Ferienregion der Kindheit neu zu entdecken.

Meer trifft City in Triest

Kultur genießen, dabei gut essen und einen Sprung ins Meer wagen. Dafür braucht es nur eine
kurze Fahrt von Kärnten zu den Nachbarn in Friaul nach Triest. Am besten verlässt man dafür
am Weg dorthin die Autobahn bereits bei der Ausfahrt Sistiana und wechselt über den Karst
auf die alte Küstenstraße um sich dem Zentrum zu nähern. Sie gilt zu Recht als eine der
schönsten Panoramastraßen Italiens und hält auch mit der Riviera oder Sorrent mit. Das karge
Karsthochland rund um die Adriastadt hat schon einiges zu bieten. Echte Heurige -„Osmizze“
genannt – etwa, oder Top-Käseproduzenten. So wird am Bauerhof von Dario Zidaric
Frischkäse mit Kräutern und Blumen erzeugt. Eine Renaissance erfährt Triest als Produzent
von hochwertigem Olivenöl. Deren Pioniere sind Paolo und Roberto Starec, die in San
Dorliga della Valle ihr besonderes Olivenöl produzieren. In der Stadt selbst laden dann die
typischen Buffets wie das „Da Pepi“ zum Genießen von Schinken oder Triestiner
Kesselfleisch ein. Die besten Streicheleinheiten für den noblen Gaumen erwartet Gäste in
„Harry’s“ im luxuriösen Hotel Duchi d’Aosta an der Piazza Unita. Hochwertiges Olivenöl
vom Karst, frischer Fisch aus der Adria oder raffinierte Fleischkreationen sind nur einige der
Köstlichkeiten, die dem Michelin Guide Italia alljährlich Höchstnoten entlocken. Und Triest
steht wie Wien für Kaffeekultur. Unglaubliche 1.500 Tassen davon trinkt der Triestiner pro
Jahr im Schnitt. Triests mediterrane Seite liegt gleich nebenan. Nördlich des Bahnhofs zieht
sich an der Küstenstraße kilometerlang der frei zugängliche Stadtstrand entlang. Neben den
üblichen Stadthotels bietet Triest auch einen besonderen Geheimtipp um City und
Badefreuden zu verbinden. Direkt am Adriastrand von Grignano kaum acht Kilometer vom
Zentrum der Hafenstadt entfernt, liegt das in schönstem Schönbrunnergelb gehaltene Hotel
Riviera Maximilians hoch über dem blauen Wasser inmitten duftender Pinien. Das Haus
wurde direkt in den Karstfelsen gebaut und bietet dadurch von allen Zimmern einen
Prachtausblick über das Schloss Miramare bis nach Istrien.

Caorle – Sand satt und eine historische Altstadt

Foto: Comunedi Caorle

Caorle war die Trenddestination der 60er und 70er Jahre schlechthin. Nähe und leichte
Erreichbarkeit sind aber noch heute unverändert Pluspunkte für den Urlaub hier. Caorle steht
nicht für den ultimativen Luxusurlaub. Dafür gibt es hier neben den klassischen Apartments
und Feriendörfern noch die echte Gemütlichkeit typischer familiengeführter Hotels. Meist
bereits in zweiter oder dritter Generation geführt, stehen noch Mama und Papa in der Küche
und die Kinder helfen an der Rezeption. Was Familien und Paare gleichermaßen an Caorle
schätzen, ist damals wie heute der feine Sandstrand. Stolze 18 Kilometer lang ist er, täglich
gepflegt und je nach Vorliebe ganz ruhig oder auch belebt. Wer es ganz flach mag, mietet am
Oststrand Levante Schirm und Liege beim freundlichen Strandmeister. Am Weststrand
Ponente wird es etwas schneller tief für die Schwimmer und an den Stränden der Ortsteile.
Die „Blaue Flagge“ ziert alle Strandbereiche. Während andere Badeorte an der Adria in den
1960er-Jahren erst frisch aus dem Boden gestampft wurden, kann Caorle neben dem typischen Strandflair auch eine romantische Altstadt mit venezianischer Atmosphäre anbieten.
Enge Gassen mit kleinen Geschäften und Cafes, bunt bemalte Fischerhäuser und stille Piazzas
sind jeweils nur einen kurzen Bummel von den Hotels oder der Strandliege entfernt.

Foto: Gerhard Schillinger

Bibione – Durchaus exklusiv und naturnah

Auch Bibione kam irgendwie nie aus der Mode. Hier verbinden sich auf erholsame Weise
Natur, Meer, Komfort und Unterhaltung. Der neun Kilometer lange Strand ist seit letztem
Jahr komplett rauchfrei und garantiert gesunde Meeresluft pur. Bei einem Spaziergang
entlang der Strandpromenade genießt man typisches Strandleben mit bunten Schirmen und
kleinen Beachrestaurants. Im Zentrum präsentiert sich der Strand belebt und fröhlich, an den
Ortsrändern unerwartet ursprünglich und in Einklang mit der Natur. Weite Areale wurden
dabei renaturisiert und sind damit frei von Verbauung geschützt. Nur Meer, freier Strand und
dichte Pinienwälder prägen dort die Stimmung. Gleich mehrere Rad- und Wanderwege
durchziehen den Ort von seiner Westspitze an der Lagune bis zum Leuchtturm im Osten.
Dazwischen liegen duftende Pinienwälder und freie Wildstrände, wo sich die Adria wie vor
dem Tourismus zeigt. Entlang der ausgebauten Radwege passiert man alte Bauernhöfe,
beobachtet seltene Vögel und die „Casoni“, traditionelle Fischerhütten, die mit ihrem
Reetdach und bunten Booten davor typisch für die venezianische Lagune sind. Die Auswahl
an Unterkünften ist groß. Hotels, Appartements und Feriendörfer stehen zur Auswahl. Ein
Tipp abseits aller gewohnten Hotelburgen und Massen: Das neu eröffnete „Lino delle Fate
Resort“, wo ganz auf Natur und Nachhaltigkeit im Urlaub gesetzt wird.

Foto: Gerhard Schillinger

Nah und gut – Die Slowenische Riviera

Gleich hinter Triest beginnt die nur 46 Kilometer lange slowenische Küste der Adria. Klein
zwar, aber besonders schön und trotz Kompaktheit mit großer Vielfalt der Ferienorte. Kleine
Buchten wie Strunjan oder Ankaran sind ruhige Ferienorte mit kleinen Pensionen,
Ferienanlagen und Hotels in dichten Grünanlagen am Meer. Portoroz ist hingegen das
mondäne Ferienzentrum der slowenischen Küste mit erstklassigen Komforthotels, schicken
Restaurants, Casinos und zahlreichen Wellnesseinrichtungen. In der weiten Bucht mit
künstlichem Sandstrand herrscht dank der Lage am Meer, den nahen antiken Meeressalinen
mit einer besonderen Verdunstung und den von Weingärten und Olivenbäumen bewachsenen
Hügeln ein besonderes Mikroklima. Bereits zu Zeiten der Donaumonarchie war der
„Rosenhafen“ ein beliebter Kurort, der gemeinsam mit Grado und Abbazia das Zentrum des
österreichischen Küstenlandes bildete. Aus dieser Zeit stammen viele historische Villen und
das an bester Lage im Zentrum errichtete Palace Hotel. 1910 eröffnet, kann es auf eine
bewegte Geschichte und ebenso eindrucksvolle Gästeliste –so liebte Sophia Loren das Hotel
–verweisen. Mittlerweile steht es unter Führung der renommierten Kempinski-Gruppe und ist
das führende Haus am Platze. Nur einige Kilometer von Portoroz entfernt, bietet das inmitten
von Salzfeldern gelegene Thalasso Spa Lepa Vida Ruhesuchenden im Salinen-
Landschaftspark von Sečovlje im Sommer einzigartige Open-Air-Behandlungen mit
Salzschlamm, Meersalz-Peelings oder Massagen im Freien. Aber zugegeben: die glitzernde
warme Adria ist da schon eine ständige Versuchung einfach nur faul zu sein…

Foto: Jaka Ivancic

Wohnen:

Das Hotel Riviera & Maximilians in Triest-Grignano: im Stil der Belle Epoche erbaut, thront das Haus hoch über der Adria an einem Karstfelsen mit viel Pinienwald. Top-Komfort, eigenes Spa, privater Badestrand direkt mit dem spektakulär schwebenden Lift erreichbar. Eine Oase der Ruhe nur wenige Schritte vom Schloss Miramare und 8 Fahrminuten ins Zentrum Triests.

www.rivieramax.eu

Das Lino delle Fate Eco Village Resort in Bibione/ Venetien: Klasse statt Masse inmitten eines Naturparks am Rande Bibiones, nachhaltig ökologische Führung und zugleich viel Luxus im Hotel und den Bungalows mit Privatstrand.

www.linodellefateresort.com

Hotel Excelsior/ Caorle/ Venetien: Typisch entspannte Badeferien a la Italia sind hier am Weststrand von Caorle möglich. Von der Besitzerfamilie persönlich geführt, unaufgeregte tolle italienische Küche, neu renovierte Zimmer mit Meerblick und Privatstrand inklusive. Direkt am Meer, ruhig und nur wenig Minuten ins Zentrum.

www.hotelexcelsiorcaorle.it

Kempinski Palace Portoroz: 1910 errichtetes Luxushotel mitten im Zentrum im Stil der Belle Epoche mit
historischem Ballsaal (heute Restaurant), Champagner Bar, Privat-Spa mit Innen- und Außenpool und
Top_komfort in Zimmer und Suiten. Das erste Haus am Platz.

www.kempinski.com/de/istria/palace-portoroz/

Gut essen:

Harry’s Piccolo im Grandhotel Duchi d’Aosta/ Triest: Mitten auf der imposanten Piazza Unita kocht
Alessandro Buffa mit seinem Team die wohl besten Gaumenexplosionen der Stadt.

www.harrystrieste.it

Das Caffe Tommaseo ist das älteste seiner Art in Triest, macht selbst Wien mit seinen Spezialitäten Konkurrenz (gute Mehlspeisen!) und bietet auch regionale Küche.

www.caffetommaseo.it

Allgemeine Informationen:

www.triest24.com
www.caorle.eu
www.bibione.com
www.portoroz.si

Lesen Sie die gesamte Story auf READLYYUMPU News oder im PARADISE Magazin – Viel Vergnügen!

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