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„Ich bin ein Gasthauskind“

Samantha Teufel hat eine nicht alltägliche Lebensreise hinter sich. Heute leitet sie das ***** Superior Hotel Schloss Mönchstein in Salzburg. Die Luxushotel-Chefin ist geerdet, ehrlich und weltoffen – so wie das unter ihrer Ägide geführte Haus, wo die altehrwürdige Substanz spannend mit Glas und Stahl ergänzt wurde. Das charmante Schloss mit Geschichte und Geschichten hat aber noch einiges mehr am Kasten …

Es sind nur wenige Meter die manch potentiellen Gast vom Glück trennen – die Hemmschwelle die Pforte in der Schlossmauer zu durchschreiten scheint hoch. Ist diese Hürde jedoch genommen, und der Kiesweg zum Springbrunnen vor dem gläsernen Foyer des modernen Anbau des Schlosses zurückgelegt, wird man ohnehin freundlich in Empfang genommen. Samantha Teufel, die Directrice des ersten ***** Superior Hotels von Salzburg, freut sich, wenn auch Einheimische den Weg zu ihr und ihrem Team finden. Denn die fünf Sterne flößen Respekt ein. „Es ist ein bissl eine Typsache. Es gibt Menschen, die purzeln einfach herein, die wuseln nahezu durchs Haus. Da hat man auch manchmal Mühe die abzufangen, weil wir natürlich wissen wollen: Wer hält sich grad im Haus auf – da sind wir sehr vorsichtig. Andere wiederum trauen sich kaum bis zum Brunnen, aber sind sie da angekommen sagt man Hallo, fragt, ob sie reinschauen wollen, bietet Kaffee an … die paar Meter muss man sich halt selber trauen“, erzählt Teufel lächelnd.

Streng vertraulich

Über die Gäste des hoch über Salzburg thronenden Hotels erfährt man in der Öffentlichkeit kaum je etwas, denn die Privatsphäre der Kunden hat oberste Priorität. Einzig Cameron Diaz und Tom Cruise haben es in die Medien geschafft. „Wir sind kein Hotel das Fotos, Autogramme und dergleichen von unseren berühmten Gästen an die Wände hängen. Die Geschichte mit Diaz und Cruise kam deswegen raus, weil Salzburg als Filmlocation sehr gut präsentiert wurde und da hat sich herausgestellt, dass wir Schauspieler und Regisseur während der Dreharbeiten zu Knight and Day beherbergt haben“, erklärt die Direktorin des Hauses. Die Gäste schätzen die Möglichkeit der Entschleunigung und Entspannung oben am Mönchsberg. Es sind keine zehn Minuten Fußweg zum Museum der Moderne und dem praktischen Mönchsbergaufzug in die Altstadt, für die das Hotel für seine Gäste Monatskarten bereithält. Ein Service, der von vielen – vor allem zur Festspielzeit – gerne angenommen wird. Viele Stammgäste kommen schon seit langem, manche sogar bis zu dreimal im Jahr. Darauf ist die 39-jährige Hotelchefin stolz. Ebenso begeistert erzählt sie von ihrem Team. „Wir sind so stark wie unser schwächstes Glied. Das Wohl des Gastes steht stets an erster Stelle.“ Auf die Frage, was ihr wichtig ist, muss die Antwort nicht überlegt werden. Wie aus der Pistole geschossen heißt es: die Mitarbeiter sowie die Zusammenarbeit mit dem Besitzer Hans-Peter Wild.

Teufel schwärmt regelrecht von ihrem Team und erzählt, dass einige der insgesamt knapp 50 Mitarbeiter schon 15 Jahre im Hotel tätig sind. „Die Mitarbeiter sind die Seele des Hauses, wir treiben uns gegenseitig an“, ergänzt sie. Während sich andere Hotels für die Superior-Auszeichnung bewerben, ergab sich diese Auszeichnung im Hotel Schloss Mönchstein andersrum, denn beworben hatte man sich dafür nicht: die Kommission kam, sah und war begeistert. Am Beispiel des Hotels hieß es auch, das S stehe für die Seele und nicht nur für Superior. Den Einwurf, das S könne auch für Samantha stehen, weist selbige vehement zurück. „Nein, nie und nimmer,“ unterstricht sie ihre Meinung und erklärt, dass es ohne ihre Hotelcrew nicht möglich sei, so ein Haus zu führen. „Bei uns ist jeder Mitarbeiter auch Gastgeber, vom Housekeeping bis hin zum Mitarbeiter an der Spüle – wenn der nicht schaut, dass alles passt, funktioniert es nicht“, so die Hoteldirektorin, die im Übrigen noch eine literarische Besonderheit aufweist: Denn wer in der Branche kann sonst noch von sich behaupten in einem Buch als Romanfigur vorzukommen. Als einst Opernsängerin und Buchautorin Hera Lind zu Gast war, hat man einander kennengelernt und die Chemie habe gepasst, erzählt Teufel. Danach hat die Schriftstellerin die Erlaubnis eingeholt, die reale Person im Buch „Der Überraschungsmann“ einzubauen.

 

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Samantha Teufel hat eine nicht alltägliche Lebensreise hinter sich. Heute leitet sie das ***** Superior Hotel Schloss Mönchstein

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