Namushasha_River_Lodge
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Safaris und Naturerlebnisreisen – Die letzten Wildparadiese entdecken

Flusspferde hautnah erleben, den Dschungel voll Papyrus bestaunen oder mit gigantischen Gorillas auf Tuchfühlung gehen. Die letzten Naturparadiese dieser Welt sind gut versteckt

Die wahre Qualität liegt wie so oft im Detail. Natürlich versprechen viele Reisekataloge und Länder unvergessliche Eindrücke bei Safaris und Trekkingtouren durch Wildgebiete und Reservate. Und zugegeben: der erste Anblick eines Rudels Löwen ist in jedem Fall ein Erlebnis. Wer sich dieses jedoch nicht mit hunderten anderen Urlaubern teilen oder sich nicht mit seit Jahrzehnten an neugierige Menschen gewohnte und fast domestizierte Tiere begnügen möchte, sollte die ausgetretenen Touristenpfade bei Safaris und Naturreisen meiden.

 

Safarimekka Namibia – die Savanne in den schönsten Nationalparks Afrikas erleben

Kenya und Tansania sind als Destinationen für Safariurlaube wohl bekannt und entsprechend zahlreich tummeln sich zu normalen Zeiten Urlauber um Löwen, Elefanten oder Giraffen vor die Kamera zu bekommen. Auch Südafrikas Krüger Park ist mit seinen gut ausgebauten Straßen nicht mehr wirklich ein Geheimtipp. Wer all das schon gesehen hat, sollte alternativ Namibia ansteuern. Der aufstrebende Nachbar Südafrikas wird in den letzten Jahren nämlich als neuer Insidertipp für außergewöhnliche Safaris und Wildtierbeobachtungen gehandelt. Der 22.000 Quadratkilometer große Etosha Nationalpark ist etwa mit hunderten Tierarten gleich das bedeutendste Naturschutzrevier des südlichen Afrika. Vor allem die 129 Kilometer lange und bis zu 70 Kilometer breite „Etosha Pfanne“ im Zentrum des Parks ist ein wahres Mekka für Afrikaliebhaber. Rund 3000 Elefanten, 2000 Giraffen und Strauße, gleich 500 wilde Löwen und geschätzte 300 Nashörner tummeln sich hier in unberührter Wildnis. Vor allem in der Trockenzeit zwischen Mai und Oktober versammeln sich riesige Herden jeden Morgen und zur Abenddämmerung um die aus der Regenzeit verbliebenen Wasserlöcher und vermitteln Buschromantik pur.

Foto: Namibia Etosha Nationalpark

Geheimtipp Caprivi-Zipfel – Mit dem Nashorn auf Du und Du

Eines der letzten Kleinode afrikanischer Wildnis hat sich mit dem Caprivi Zipfel in Namibia dem Tourismus geöffnet. Als 1890 England und Deutschland das Tauschgeschäft Sansibar gegen die Nordseeinsel Helgoland schlossen, bekamen die Deutschen, quasi als Draufgabe, den Caprivi-Zipfel und damit den strategisch wichtigen Zugang zum Zambizi-Fluss dazu. Das Land selbst war aufgrund seiner Feuchtgebiete von geringem Interesse. Heute verdankt gerade dieses Desinteresse an der Bodenausbeutung der Caprivi sein außergewöhnliches Flair. Es hat alles, was Afrika zu bieten hat im Überfluss. In den drei großen Nationalparks präsentiert sich daher ein üppig grünes Afrika mit Flüssen und wild bewucherten Inseln dem Betrachter. Völlig ungestört streifen riesige Elefantenherden durch die Landschaft und die Feuchtwälder und in den zahlreichen Wasserläufen tummeln sich fast unsichtbar die Krokodile und träge dösende Flusspferde. Der Zambazifluss ist für sich bereits ein Naturspektakel.

Foto: Namushasha River Lodge

„Out of Africa“ mit wilden Gorillas auf Tuchfühlung gehen

Für Winston Churchill war Uganda einst die „Perle Afrikas“ und einer der schönsten Teile des altbritischen Kolonialreiches. Wie kein anderes Land bietet das lange Zeit dem Tourismus verschlossene ostafrikanische Juwel die gesamte Landschaftsvielfalt dieses Kontinents. Hier entspringt der Nil im tropischen Umfeld, im Osten an der Grenze zu Kenya liegen die großen Savannen mit ihren Elefantenherden und Löwenrudeln und um den riesigen Lake Victoria tummeln sich zahlreiche Tierarten. Hauptattraktion ist jedoch der Süden Ugandas mit den Nationalparks Bwindi Forest, Mgahinga und Kibale. Hier leben noch heute die vom Aussterben bedrohten Berggorillas in abgelegenen Urwaldregionen in freier Wildbahn. Bekannt wurde Uganda vor allem durch das Wirken von Diane Fossey, die in Bwindi gelebt und in jahrelanger Arbeit das Leben und Verhalten der Gorillas studiert hat. Die UNESCO hat dieses Gebiet zum Weltnaturerbe erklärt und somit können sich die Gorillafamilien  ungefährdet vom Vorrücken der Zivilisation entfalten. Bis zu 1,90 Meter groß und 220 Kilogramm schwer werden die scheuen Riesen. Sie leben in Gruppen von zwei bis 30 Mitgliedern und werden jeweils von einem starken Männchen geleitet. Zum Schutz der Tiere sind die Besucherzahlen der Gorilla-Trekkings beschränkt und damit eine weltweit sehr exklusive Sache. Reiseveranstalter sorgen jedoch im Vorfeld für die begehrten Plätze.

Foto: Uganda Tourism Board

Infokasten:

„Best of Namibia“:

14-tägige Mietwagenreise ab/bis Windhoek mit 3 Tagen Etosha Nationalpark, ab 2.136 Euro

„Uganda- Die Perle Afrikas“

9-tägige Privatreise ab/bis Entebbe mit Besuch der Berggorillas, ab 5.490 Euro

Buchbar bei Best4Travel unter best4travel@geo.at, www.georeisen.com/b4t

Allgemeine Infos: www.namibiatourism.com.na

Allgemeine Infos: www.utb.go.ug

Foto: Mushara-Outpost_Luxuszelt

Lesen Sie die gesamte Story auf READLYYUMPU News oder im PARADISE Magazin – Viel Vergnügen!

Coverfoto: Namushasha River Lodge