Kreta Foto TUI
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Schnelle Flucht in den Sommer – Wo es jetzt noch länger warm ist

Kürzer werdende Tage und fahler Sonnenschein. Der nächste lange Herbst und Winter kündigen sich an. Wer das in nächster Zeit mit Badewetter und strahlender Sonne tauschen möchte, findet rund ums Mittelmeer Ziele, wo Sommer bis in den November und länger herrscht

Noch vor gar nicht langer Zeit war es unverrückbar. Man blieb in den Wintermonaten schön brav daheim, ertrug Grippe und Schnupfenwellen, ergab sich einfach seinem mitteleuropäischen Schicksal. Nicht zuletzt durch die Corona-Reisebeschränkungen in den letzten beiden Jahren finden sich immer weniger Menschen mit der ungerechten Verteilung von wenigen Sommer- und vielen Wintermonaten in unseren Breiten ab. Die Reiseveranstalter haben diesen Nach-Corona-Trend erkannt und bieten verstärkt Mittelmeerurlaube bis in den Winter an.

Der Sommer wartet in Zypern und das ist nah

Die Sonne liegt etwa in Zypern nur knapp drei, vier Flugstunden entfernt. Sagenhafte 340 Sonnentage zählt die Insel der Aphrodite und ist damit eines der nächstgelegenen Überwinterungsziele. Manchmal ist das Baden im Meer für Mutige sogar rund ums Jahr möglich. Die meisten Hotels besitzen auch beheizte Swimmingpools, die mit den angenehmen Tagestemperaturen in jedem Fall einen Sprung ins feuchte Nass ermöglichen. Die ruhigeren Nebensaisonmonate sind auch ideal für Besichtigungen der zahlreichen antiken Stätten Zyperns. Eine mehr als 10.000jährige Geschichte hat auf geringer Fläche viele interessante Spuren hinterlassen. Die Ausgrabungen von Kourion oder Paphos sind jetzt jedenfalls ohne die sonst üblichen Touristenmassen zu erforschen. Einen Besuch abseits der Strände sind auch die vielen Klöster im typisch griechisch-orthodoxen Stil wert. Neben klassischen Badeurlauben haben in Zypern auch verstärkt Wellness und Aktivurlaub Einzug gehalten. Nahezu alle gehobenen Hotels verfügen über moderne Gesundheitszentren und Beautyeinrichtungen. Wanderer und Radfahrer kommen auf unzähligen Routen im Naturschutzgebiet der Akamas Halbinsel, im Troodosgebirge oder bei Agia Napa auf ihre Rechnung. Golfer können auf mehreren Top-Plätzen bei milden Temperaturen ihr Handicap verbessern.

Foto: TUI

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Zypern-Telegramm

Klima: Temperaturen bis November tagsüber von 24 bis 26 Grad, danach 18 bis 20 Grad. Meer von rund 17 bis 25 Grad

Top-Übernachten: Wer es sportlich und in direkter Strandlage bevorzugt, findet mit dem Robinson Club zwischen Larnaca und Limassol die ideale Adresse. Die Anlage liegt direkt an einem feinen, riesigen Sandstrand und bietet neben Vollpension höchster Qualität vor allem ein großes Sport- und Freizeitprogramm. Neben Ballsport, Tennis, Wasseraktivitäten sind im Herbst und Winter die geführten Radausflüge ins Hinterland interessant. Für Wellness danach gibt es neben einem Indoor-Pool mehrere Saunen und ein Dampfbad sowie Massageanwendungen.

www.tui.at/Robinson

Außergewöhnlich ist das TUI Blue Atlantica Aeneas Resort am puderfeinen Sandstrand von Nissi Beach in Agia Napa. Das 5-Sterne Hotel nennt nämlich eine der größten Poollandschaften der Insel sein eigen. Von den Pool Rooms kann man quasi direkt zur nächsten Bar oder in andere Winkel des Resorts schwimmen. Ideal für Familien im all-inclusive-Stil geführt.

www.tui.at/tui-blue

Auskünfte: www.visitcyprus.com

 

Kreta – Jetzt die perfekte griechische Sonneninsel für Genießer

Geografisch sogar südlicher als die Insel Zypern mischt neuerdings auch Kreta kräftig im Geschäft um wintermüde Urlauber mit. Mit einem besonders milden Klima ausgestattet, locken hier bis in den November und Dezember hinein angenehme Temperaturen an die jetzt spärlich frequentierten Strände. Jetzt ist die richtige Zeit, um die wenig besuchten Tennisplätze zu frequentieren, auf menschenleeren Joggingpfaden oder Mountainbikerouten die Natur zu erspüren. Auch Wanderungen im bergigen Hinterland sind ab Oktober ohne Hitzekollaps möglich. Ein Muss ist der Besuch im Knossos-Palast bei Heraklion wo die Geschichte der minoischen Kultur auf Kreta spürbar wird. Mietwagen sind jetzt auch keine Mangelware und für Erkundungen der schönsten Strände und Ausflugsziele günstig zu haben. Wenn es abends doch ein wenig kühler wird, geht nichts über ein wohliges Dampfbad und eine anschließende kräftige Massage. Die meisten der Clubs und Hotels haben dafür in Sachen Wellness ordentlich aufgeholt um auch außerhalb der Hochsaison attraktiv zu bleiben. Besonders mild und lange sommerlich warm ist das Klima übrigens auf der Südseite Kretas entlang der Küste am Libyschen Meer rund um die Hafenstadt Ierapetra. Wenn im Norden bereits kühlere Winde erfrischen, weht hier der manchmal kräftige Südwind noch lange warme Luft aus Afrika herüber. Ierapetra ist fast wie eine überschaubare Zusammenfassung kretischer Höhepunkte für einen Urlaub. Hier finden sich etwa einige der schönsten Strände der Insel. Vor dem Dorf Koutsounari breitet sich mit fünf Kilometern Länge einer der besten Badestrände der Insel aus. Östlich von Makrigialos kommen am Ammoudion Beach oder an der türkisblauen Bucht von Xerokambos bei weißem Sandstrand und kristallklarem Wasser fast schon karibische Gefühle auf. Im Hinterland erwarten viele romantische Bergdörfer Besucher mit der sprichwörtlichen griechischen Gastfreundschaft.

Foto: TUI

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Kreta-Telegramm

Klima: Tagsüber im Oktober und November zwischen 20 und 24 Grad, Meer rund 23 Grad bis November, danach langsam bis 17 Grad sinkend

Top-Übernachten: An einem der schönsten Plätze Südkretas hat der neue Robinson Club Ierapetra sein Zuhause gefunden. Im Dorf Koutsounari, sieben Kilometer östlich der Regionalhauptstadt. Neben besonderem Komfort bietet die Anlage die wohl schönste Lage auf der Südseite der Insel. Er wurde nämlich auf 142.000 Quadratmetern direkt oberhalb eines fünf Kilometer (!) langen Feinkiesstrandes auf einer Steilklippe errichtet. Das bedeutet neben erster Reihe fußfrei bei der Strandlage vor allem Prachtausblicke auf das offene Mittelmeer von nahezu allen Winkeln des Clubs. Vom WellFit Spa, der Restaurantterrasse, den Fußball- und Tennisplätzen bis zur Sauna und Beautyabteilung und natürlich den Zimmern und Suiten– das Meer liegt den Gästen quasi zu Füßen. Über einen Weg geht es per Pedes oder auf Wunsch mit dem Clubshuttle zum Hauptstrand, wo bereits die inkludierten Liegen warten. Eine kleinere Nachbarbucht ist für Erwachsene reserviert und einen herrlichen Felsstrand mit glasklarem Wasser gibt es auch noch. Gleich drei Restaurants verwöhnen mit bewährter Robinson-Qualität. Dabei sorgt die WellFood Linie sowie auf Wunsch die Berücksichtigung spezieller Nahrungsunverträglichkeiten für besonders gesunde Akzente beim Essen. Alle 14 Tage schafft tasteJAM mit mobilen Essensständen und Musik für lässige Streetfoodatmosphäre im Urlaub. Die Kalorien werden dann unter anderem bei Aktivitäten von Tennis, Ballsport aller Art, dem WellFit Funcional Training oder auch Yoga mit Meerblick abgebaut. Alternativ lädt die unberührte Umgebung mit ihren Bergen und malerischen Dörfern zu Wanderungen und Radtouren ein. Abends sind dann Shows mit besonderen Live-Acts für anspruchsvolle Unterhaltung angesagt. Oder einfach nur Chillen mit Cocktail am Strand bei sanfter Livemusik und endlosem Ausblick auf das Mittelmeer.

www.tui.at/Robinson

www.robinson.com

Auskünfte: www.vistgreece.gr

 

Die Kanaren – Spaniens Stück Afrika im Atlantik

Auf der anderen Seite Europas lockt der Tourismusmagnet Spanien mit einer perfekten Tourismusstruktur wintermüde Urlauber. Speziell die Kanarischen Inseln sind allen Vorurteilen zum Trotz noch immer des Österreichers liebstes Winterziel. In nur knapp fünf Flugstunden warten vor der Küste Afrikas frühsommerliche Temperaturen, Traumstrände und faszinierende Vulkanlandschaften. Gran Canaria und Teneriffa sind dank Klima und Böden fast tropisch üppig begrünt. Karg und asketisch präsentiert sich dagegen die Nachbarinsel Fuerteventura. Wind und Erosion haben an der Insel genagt und ein auf den ersten Blick ausgetrocknetes Land hinterlassen. Und so wäre Fuerteventura wohl das Schlusslicht des Tourismus auf den Kanaren geblieben, hätte es nicht etwas, das in dieser Fülle sonst keine andere Insel bieten kann: feine Sandstrände im Überfluss. Strandfreaks, die es perfekt wollen – etwa puderfeiner, weißer Sand, glasklares türkises Meer und das kilometerlang – sind hier bestens aufgehoben. Der nahen Sahara ist es zu verdanken, dass die beständigen Winde nicht nur Wärme, sondern auch Dünensand mitbrachten und vor allem an der Ostküste in einmaliger Schönheit anhäuften. In Corralejo zieht sich ein feiner Dünenstrand über 12 Kilometer die Küste entlang. Nur im Norden gibt es einige wenige Hotels, der Rest ist als Naturschutzgebiet völlig unberührt. Noch länger ist der sich auf 22 Kilometer erstreckende Sandstrand der Halbinsel Jandia. Der schönste Teil dieses gigantischen Sandbandes, die Playa de Sotavento, hält zudem eine intakte Lagune mit türkis schimmernden Wasser bereit. Neben Schwimmern zieht es vor allem eingefleischte Surffanatiker an diesen Landstrich.

Foto: TUI

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Spanien-Telegramm:

Klima: Angenehme Frühlingstemperaturen tagsüber zwischen 20 bis 27 Grad, das Meer erfrischt bei 18 bis 20 Grad

Top-Übernachten: Das Riu Oliva Beach Hotel liegt direkt inmitten der Dünen von Corralejo im Norden Fuerteventuras am feinen Sandstrand. Vier Hotelrestaurants all inclusive, zwei Pools liegen in einem üppigen kanarischen Garten, ausgezeichnet für nachhaltigen Tourismus. Ideal für lange Strandspaziergänge und Badeferien pur.

www.riu.com

Auskünfte: www.spain.info

Lesen Sie die gesamte Story auf READLYYUMPU News oder im PARADISE Magazin – Viel Vergnügen!

Coverfoto: TUI

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