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Steirischer Wein – Der Zauber einer Landschaft im Glas

Wer frische, brillante und elegante Weine liebt, kommt am grünen Herz Österreichs schon lange nicht vorbei. Im wahrsten Sinne mit Handwerk werden hier von den Winzern besondere Tropfen in oft schwierigen Lagen zwischen Alpen und Ebene gewonnen, die auch international hochgeschätzt werden.

Sanfte Hügel, dann wieder steil aufragende Kuppen mit Burgen und Schlössern obenauf zu deren Füßen sich malerisch die Weingärten ausbreiten. Das Klapotetz, das typische Windrad der Region, müht sich mittendrin unaufhörlich die wertvollen Trauben gegen die hungrigen Mitesser aus der Luft zu verteidigen. Und immer wieder kleine Stichstraßen mit dem verheißungsvollen Richtungspfeil, der am Ende eine Buschenschank zum Genießen verspricht. Wein in der Steiermark ist nicht nur flüssiges Gold im Glas, sondern immer auch ein Erlebnis außergewöhnlicher Landschaft, raffinierter Kulinarikverführungen und sinnlicher Momente. Alleine acht Weinstraßen durchziehen die Weinregionen des Bundeslandes und ihnen zu folgen ist nie ein Fehler. Neben den bekannten Namen warten unzählige kleine Weinbetriebe, die in ihren Buschenschänken oft unverhoffte Juwele ins Glas bringen und Weinfreunde zum Staunen bringen.

Foto: The Flow Winzarei

Böden und Klima mit großer Besonderheit

Was den steirischen Wein so besonders macht, ist die Mischung aus Klima und außergewöhnlichen Böden, die auf einer Weinanbaufläche von insgesamt 4.633 Hektar eine unverhoffte Vielfalt an Traubenqualität hervorbringt. Einerseits sorgt das gemäßigte, wasserreiche Klima ohne extreme Winde in Verbindung mit den Einflüssen der nahen Alpen für ideale Bedingungen für die Würze und Saftigkeit der Weine. Andererseits bringt die Bodenvielfalt eine typische Mineralität hervor, die Weinkenner in der ganzen Welt schätzen. Das gilt vor allem für den hier zu findenden Opok, einem Kalkmergel aus verfestigten, schlammigen ehemaligen Meeres- und Seeablagerungen, der in der Südsteiermark die Weingewinnung zu harter Arbeit macht. Als Lohn weisen die Weine eine unnachahmliche Mineralität im Abgang auf, die viele Weinliebhaber speziell suchen. Schiefer und Gneis, der hier anzutreffende Vulkanstein mit Tuff und Basalt sowie auch Sandstein, Kalk und Schotter bilden die Grundlage für vorrangig hochwertige Weiß- und in kleinerem Ausmaß auch Rotweine. 77, 6 Prozent der Anbaufläche wird von weißen Rebsorten beherrscht. Welschriesling, Weißburgunder und Sauvignon Blanc teilen sich dabei den Hauptanteil. In geringerem Umfang kommen auch Muskateller, Chardonnay und Müller-Thurgau ins Glas. Mit knapp 22 Prozent hat der Rotwein eine weniger dominante Rolle auf den steirischen Weinkarten und hier sind es vor allem Zweigelt und der Blaue Wildbacher, der die Basis des berühmten Schilcher bildet.

Wein Steiermark Flora P.

Das Vulkanland – Das Vermächtnis des Feuers im Glas

Da wo sich vor Millionen von Jahren die Erde aufgetan hat, Feuer spie und Leben unmöglich machte, ernten heute die Erben dank fruchtbarer Böden und einem milden Klima die Früchte dieser Zeit. Und wie ehemals Krater sich über den Ostteil der Steiermark verteilten, sind auch jetzt die einzelnen Weinanbaugebiete kein zusammenhängendes Areal, sondern einzelne Weininseln mit jeweils großen Besonderheiten. Auf 1.524 Hektar ist daher zwischen Klöch und Hartberg eine große Sortenvielfalt zu finden. Welschriesling, der hier Morillon genannte Chardonnay, Weiß- und Grauburgunder, Sauvignon Blanc und Gelber Muskateller – im Vulkanland ist Weißwein breit gefächert. In Straden kommt der Grauburgunder zur vollen Blüte, in Königsberg wiederum gibt mit dem Zweigelt oder dem St. Laurent auch der Rotwein ein Lebenszeichen. Verbindend für alle Weine ist jedoch die besondere mineralische und feine Würze, die ihren Ursprung in der Bodenqualität und dem Übergang vom trocken-heißen pannonischen Klima zum nahen Mittelmeerklima hat. Die starken Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sorgen zudem für eine ausgeprägte Reifung und intensives Aroma der Weine aus diesem Gebiet. Eine absolute Besonderheit hat hier die Weinregion Klöch auf 179 Hektar Anbaufläche zu bieten. Denn neben Südtirol ist sie die österreichische Hochburg des Traminers. Wer nach einer Runde Golf, einer Riedenwanderung oder Tour mit dem E-Bike in einer der Buschenschänken oder Restaurants einkehrt, wird mit Freude den kräftigen und zugleich frischen Gelben Traminer genießen, der hier auf dem nährstoffreichen Boden prächtig gedeiht.

Lesen Sie die gesamte Story auf READLYYUMPU News oder im PARADISE Magazin – Viel Vergnügen!

 

 

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