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Volvemos a la playa – die Rückkehr an Spaniens Strände

An den Stränden von Palma de Mallorca und Cádiz im Süden Spaniens könnte schon fast wieder ein Gefühl der Normalität aufkommen. Kinder planschen im Wasser, junge Frauen räkeln sich in der Sonne und die ein oder andere Möwe stakst zwischen den Handtüchern umher, in der Hoffnung ein paar Krümel von einer Eistüte abzustauben. Bei näherer Betrachtung fällt dann aber auf: Ganz normal sieht doch anders aus. Der Abstand zwischen den Badegästen ist weit größer als früher, die Strände für das warme Badewetter doch überraschend leer. Die Corona-Krise hat auch an Spaniens sonst von Touristen gesäumten Stränden tiefe Spuren hinterlassen. Während der letzten Monate waren die Küstenabschnitte sogar komplett gesperrt. Seit kurzem sind die „Playas“ zumindest in manchen Regionen und auch nur für die einheimische Bevölkerung wieder geöffnet. Noch müssen die Badegäste mindestens zwei Meter Abstand zueinander halten. Auch Gruppen mit mehr als fünfzehn Personen sind tabu. Dabei soll es aber nicht bleiben. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez möchte den für sein Land so wichtigen Sommertourismus so bald als möglich wieder anlaufen lassen. Er hat angekündigt, ab Juli wieder Touristen ins Land lassen zu wollen. Und zwar ohne, dass diese sich nach ihrer Ankunft für zwei Wochen in Quarantäne begeben müssen. Eine aus vier Phasen bestehende Übergangsregelung soll bis zur Öffnung der Grenzen die Rückkehr zur Normalität möglich machen. Phase null steht für den leicht gelockerten Lock-Down, in Phase zwei dürfen schließlich die Strände geöffnet werden. Soweit sind aber noch lange nicht alle spanischen Regionen, die Hauptstadt Madrid und Barcelona etwa. In Phase drei sollen dann auch Theater, Kinos und Konzerte wieder erlaubt sein. Bis Ende Juni möchte Spanien es an diesen Punkt schaffen. Sowohl die Touristiker als auch die sonnenhungrigen Urlauber stehen bereits in den Startlöchern. Ein Urlaub ganz so wie früher wird es aber wohl dennoch nicht werden.

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