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Vom Träumen und Wünschen

Luxushotels vermieten keine Betten, sondern lassen Träume und Wünsche wahr werden – am besten noch bevor der Gast sich derer gewahr wird. Die Liebe zum allerkleinsten Detail ist ein wesentlicher Baustein dessen, was Luxus ausmacht. Doch die Definition davon mag für jeden etwas anders ausfallen. So bereiten Luxushotels eine Bühne für den glamourösen Auftritt und bieten gleichzeitig einen störungsfreien Rückzugsort. Ein Ding der Unmöglichkeit? Nicht in den von uns ausgewählten Hotels …

Saffire Freycinet, Australien, Tasmania

Die Luxus Lodge, direkt am Eingang von Tasmaniens ältestem Nationalpark gelegen, wurde der Form eines Rochens nachempfunden. Der von Circa Morris-Nunn Architects entworfene Komplex spiegelt organisch die Umgebung wider. Auch ist er von den Farben des 400 Millionen Jahre alten Landes inspiriert: dem rosafarbenen Granit der Halbinsel, den weißen Sandstränden, dem saphirblauen Wasser und dem Graugrün des einheimischen Buschlandes. Die 20 luxuriösen Suiten sind wie Boote auf dem Areal angeordnet – so als würden sie die Gezeitenlinie markieren. In den Suiten spielen ebenso wie bei den privaten Pavillons tasmanisches Holz, Stein und Leder eine Hauptrolle. Neben einem Besuch von Restaurant und Spa, sollte man keinesfalls vergessen die Umgebung zu erkunden. Man kann Wanderungen zum Aussichtspunkt Wineglass Bay unternehmen, Golf spielen, Bogenschießen, den Tasmanischen Teufel besuchen oder an einem Tisch im Wasser Austern schlürfen … Seit seiner Eröffnung 2010 hat Saffire Freycinet mehrere Designpreise gewonnen.

Hotel Sacher, Österreich, Wien

„Der Herr im Haus bin ich!“, soll Anna Sacher einst einem Gast entgegnet haben, der den Direktor zu sprechen wünschte. Doch die Geschichte des Hauses beginnt anders – und süßer: Als 1832 am Hof des Fürsten Metternich ein Dessert für besonders anspruchsvolle Gäste kreiert werden sollte, sprang Kocheleve Franz Sacher für den erkrankten Küchenchef ein und schuf die „Original Sacher-Torte“. Sogar die figurbewusste Kaiserin Elisabeth soll den k.k. Hoflieferanten Eduard Sacher der Torte wegen geschätzt haben. 1876 eröffnete selbiger das erste Luxushotel in Wien. Das Haus besteht aus sechs Gebäuden, die durch Flure und das eine oder andere Treppchen verbunden sind. Die Zimmer und Suiten tragen die Namen von Komponisten, deren Namen in goldener Schönschrift an den Türen stehen. Vom grandiosen Blick der oberen Zimmer auf die Stadt überzeugt man sich am besten vor Ort. Ein Hotel das eine Torte sein eigen nennt, verfügt selbstverständlich über eine hauseigene Pflegelinie. „Time To Chocolate“ kombiniert wertvolle Inhaltsstoffe der Kakaobohne … auch hier: ein Hauch von Schokolade.

The Highlands, Tansania, Ngorongoro Conservation Area

Acht geodätische Kuppelsuiten thronen spektakulär auf den Hängen des Olmoti Vulkans. The Highlands, auf 2700 Meter gelegen, ist das höchste Anwesen innerhalb der Ngorongoro Conservation Area. Die futuristischen Iglus aus Zelttuch und Plexiglas sind den Bomas, den Rundhäusern der Massai, nachempfunden. Die Ausstattung mit großflächiger Glasfront, Holzofen und eigener Terrasse mit Blick auf das Gol-Gebirge, den Empakaai-Vulkan sowie den Olmoti-Kraterrand kann sich sehen lassen. Ein Besuch bei einem lokalen Stamm der Massai liefert Einblicke in deren Kultur und Geschichte, zudem kann man den Hirten beim Zusammentreiben der Kühe helfen. Weiters werden Wanderungen entlang der alten Massai-Pfade und zum Gipfel des Olmoti Kraters sowie ein klassischer Game Drive angeboten. Danach trifft man einander am Kamin in der Lounge zum „Après-Safari“, diniert im Speisezelt, bevor man sich in die Privatheit des Iglus zurückzieht – wo ein solarbetriebener Ventilator für Kühlung oder ein Feuer im Ofen und Wärmflaschen für die passende Termperatur sorgen.

Lesen Sie die gesamte Story auf READLYYUMPU News oder im PARADISE Magazin – Viel Vergnügen!


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